Erfolgreiches Fußballturnier am 11.02.2017 in Bad Nauheim

Überragende Leistungen erbrachten russischsprachige Fußballmannschaften beim Fußballturnier in Bad Nauheim. Mit viel Körpereinsatz belegte die DJR Bad Nauheim den 1.Platz. Der 2.Platz ging an KID e.V. aus Hanau und den dritten Platz konnte sich die DJR Mannschaft aus Frankfurt erkämpfen.

Voller Körpereinsatz
Fußballturnier in Bad Nauheim

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Aktiver Austausch der Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland

Vorstandssitzung des Landesvorstandes LMDR-Hessen e.V., der LWD e.V. und DJR-Hessen e.V.

Endlich ist es soweit. Die DJR-Hessen e.V., LMDR-Hessen e.V. und die LWD e.V. schmieden gemeinsame Pläne für die Erhaltung der Geschichte und Kultur der Deutschen aus Russland, aber auch für eine erfolgreiche nachfolgende Integrationsarbeit.

Die Gastgeberin ist Irina Haupt (LMDR und DJR Vorstand), Leiterin der Winnie Puuh Kindertagesstätte. Als pädagogisches Leitprinzip steht in der Kita die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung des Kindes – „Hilf mir, es selbst zu tun“. Im Vordergrund steht interkulturelle Erziehung und Bildung/ Bilingualität, genauso gehört viel Bewegung, sozial-emotionales Lernen, Musik, Tanz und vielfältige Ausflüge zum Konzept dieser Kindertagesstätte.

Führung durch die Kindertagesstätte Winnie Puuh

Während der Vorstandssitzung hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit sich persönlich kennenzulernen, auszutauschen und sich auf eine gemeinsame Arbeit einzustimmen. Dies fördert eine Transparenz zwischen den Vereinen, die für ein gemeinsames Ziel genutzt werden kann.

Alexandra Dornhof, Alexander Walz, Johann Thießen, Irina Haupt (von links nach rechts)
(links) Natalie Paschenko (LMDR-Hessen e.V. Geschäftsführerin)

Das Ziel ist es die Geschichte und Kultur  der Deutschen aus Russland nicht vergessen zu lassen. Weiterhin die Integrationsarbeit in den Bereichen Senioren, Familie und Jugend zu fördern und weiterzuentwickeln.

 

 

Treffen mit LmDR Geschäfsführer Jürgen Arnhold-Groß Gerau

Die TeilnehmerInnen des LmDR e.V. Treffens, am 24.01.2017 im Kultur Café  e.V. in Groß Gerau, sind außerordentlich stark an der Integrationsarbeit für Erwachsene interessiert. Jürgen Arnhold (Geschäftsführer LmDR) erzählt den Mitgliedern von den Plänen des Vereins für das Jahr 2017 und wird für die zahlreich im letzten Jahr durchgeführten Multiplikatorenschulungen gelobt. Natürlich ist es auch sein Anliegen, so viele Deutsche aus Russland in die geplante Integrationsarbeit einzubinden wie es nur möglich ist.

Lyobov Kamuff spricht vor den Mitgliedern.

Im Rahmen diesen Treffens hat sich ebenso die neue Bildungsreferentin Alexandra Dornhof vorgestellt und hofft auf eine aktive Zusammenarbeit mit den einzelnen LmDR Ortsgruppen in Hessen. Vor allem Eduard Sprink (Vorsitzender LmDR) hat fantastische Pläne für die zukünftige Jugendarbeit in Groß Gerau. Vor Ort möchte er an einem „Kulturhaus“ arbeiten. An der weiteren Zusammenarbeit mit der DJR e.V. wird schon jetzt fleißig gearbeitet.

Treffen der LmDR e.V. Ortsgruppe Groß Gerau

Konzert vom 09.12.2016, Landratsamt Groß Gerau, Georg Büchner Saal

Hier finden Sie einen Vorgeschmack auf das durch die LmDR e.V. in Groß Gerau im November 2017 geplante Konzert.

Das Konzert vom letzten Jahr wurde unter der Gesamtleitung von Ljuba Kamuff (Leitung Chor Kammerton) durchgeführt. Der Vorsitzende der LmDR e.V. in Groß Gerau Eduard Sprink hat ebenfalls einen sehr großen Beitrag für die Organisation und Umsetzung des Konzertes geleistet.

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das Konzert!

Когда восьмилетняя Ребека Мухамедмуратова вышла на трибуну, то лица многоопытных музыкантов, её коллег по концерту, расплылись в улыбке. А когда она пела, то ей подпевал не только, хор Камертон, сидящий в первых рядах и ждущий своего выступления, но и все зрители в зале. И неизвестно, что воздействует на людей больше: магическая сила музыки или божественная сила любви людей к детям?

Любовь и музыка, как часто эти понятия неразделимы! Об этом и говорилось в стихотворении „Прелюдия“, которое прочитал автор Эдуард Шпринк, после музыкальной прелюдии, где всё волшебство музыки продемонстрировал скрипичный квартет „Концертино“. А  окрывала концерт приветственной речью, Elke Landau от Культур Амта Грос-Герау.

Как и любовь, музыка разнообразна в своём проявлении и она приходила в зал с Владимиром Слайковским и звучала клссическая гитара, с Dalida Dittmar и звучала флейта и фортепьяно. Для молодого поколения пела  на английском Evelyn Mehlhaff. Величаво и завораживающе звучал хор, под управлением Любови Камуф. Скрипичный квартет „Концертино“ виртуозно исполнял как классическую музыку, так и поулярную музыку из кинофильмов. Звучала поэзия Эдуарда Шпринка в исполнении самого автора.

Музыка разнообразная, музыка для всех поколений, музыка в исполнении профессионалов, звучавшая в этот вечер в Георг Бюхнер зале, краевого управления Грос-Герау, была  хорошим рождественским подарком для благодарных зрителей, а также значимым событием в культурной жизни края.

Органзацией музыкально-художественной части концерта занималась Луба Камуф(Ljuba Kamuff). Общую организацию осуществляли Kreisgruppe G-G Landsmanschaft  der Deutsche aus Russland  и Кreiskulturamt Groß-Gerau при финансовой поддержке  Kreissparkasse Groß-Gerau. Среди потчётных госетй находилась заместитель председателя LmDR Hessen Swetlana Paschenko.

Eduard Sprink

Freya Klier – Dokumentarfilmvorführung „Verschleppt bis ans Ende der Welt“

Freya Klier (Franz-Werfel-Menschenrechtspreisträgerin 2016)
Dokumentarfilmvorführung „Verschleppt bis ans Ende der Welt“ im Haus am Dom.

Am vergangenen Montag, den 23.01.2016, hat DJR e.V. in gelungener Zusammenarbeit mit der hessischen Landeszentrale für politische Bildung den Dokumentarfilm „Verschleppt bis ans Ende der Welt“ von Freya Klier im Haus am Dom in Frankfurt am Main vorgeführt.

Dieser Film beeindruckte die zahlreich erschienenen Zuschauer im Haus am Dom und bat Ihnen eine neue und unbekannte Perspektive auf die Zeit nach dem Einmarsch der Roten Armee in Deutschland im Jahre 1945. Freya Klier lässt in Ihrem Film drei betroffene deutsche Frauen von Ihren Schicksalen erzählen.

Albina Nazarenus-Vetter (Geschäftsführerin DJR e.V.) und Freya Klier während der Fragerunde.

Gemeinsam mit Eva-Maria, Käthe und Gertrud reist Freya Klier im Jahr 1993, exakt 48 nach der Verschleppung der deutschen Frauen durch die Rote Armee, nach Sibirien. Vor Ort beginnt die Suche nach den sibirischen Arbeitslagern und Zeitzeugen. Nur wenige Zeitzeugen können sich an deutsche Frauen in den Arbeitslagern erinnern. Einige haben deutsche Frauen gesehen, Ihnen war es jedoch nicht bewusst, dass es verschleppte Zivilistinnen waren.

Für die drei Betroffenen ist es eine Reise in eine Vergangenheit voller Schmerz, harter körperlicher Arbeit und vieler weiterer Entbehrungen. In den Arbeitslagern von Stalinsk, heute Nowokusnezk, waren ebenso Russlanddeutsche, die Ihre unbegründete Schuld abarbeiten mussten.

Schlussendlich arbeitet dieser Dokumentarfilm einen wichtigen und nur wenig bekannten Teil der deutschen Geschichte auf. Denn als die drei Frauen die sibirischen Arbeitslager völlig ausgelaugt verlassen und in Ihre Heimat zurückkehren durften, wollte niemand in Deutschland Ihre Geschichte hören.

Umso wichtiger ist dieser Film für die nachfolgenden Generationen. Er hält  die Geschichte dreier Opfer sehr emotional und gut recherchiert fest. Freya Klier empfiehlt Ihren Dokumentarfilm „Verschleppt bis ans Ende der Welt“ auch als Schulstoff im Geschichtsunterricht einzusetzen.

DJR e.V. bedankt sich ganz herzlich bei Freya Klier und der hessischen Landeszentrale für politische Bildung für die gelungene Zusammenarbeit, denn ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft.

Freya Klier mit Alexandra Dornhof (Bildungsreferentin IDRH)