Hessentag am 03. Juni 2018

Mission Hessentag ist erfolgreich abgeschlossen.

Mit über 144 Festzugteilnehmern aus ganz Hessen und Korbach haben die DJR-Hessen e.V. (Deutsche Jugend aus Russland), LmDR (Landsmannschaft der Deutschen aus Russland) Kreisgruppe-Ortsgruppe Groß-Gerau, LmDR Hessen und die studentische Initiative rspu (russian speaking people’s union) beim Hessentagumzug am 03. Juni bereits zum zweiten Mal teilgenommen.

Unter dem Motto „Wir sind hier goldrichtig“ ist die DJR Gruppe im Festzug mitgelaufen. Auch die Korbacher waren vom Motto der Jugendorganisation begeistert.  Ein besonderes Highlight der DJR Fußgruppe war die Tanzgruppe unter Anleitung von Kosovare Gerbeshi  aus Bad Nauheim. Der Festzug, ein Höhepunkt des Hessentages, wurde mit viel Musik und Applaus begleitet und schlängelte sich fünf Stunden auf 2,7 km durch Korbach durch. Die vielen  Motivwagen und Fußgruppen haben die Vielfalt der hessischen Vereine und Verbände repräsentiert. Tausende von Menschen haben sich den Umzug angeschaut. „Wiedermal ein Highlight zum Abschluss eines Hessentages“, kommentierte ein Zuschauer.

Der Ursprung des Hessentages liegt 57 Jahre zurück. Die Hessentage wurden 1961 durch den damaligen hessischen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn ins Leben gerufen. Ziel der Veranstaltung war es, Alteingesessene und Zuwanderer zusammenzubringen und den zahlreichen Flüchtlingen und Heimatvertriebenen ein Gefühl für ihre neue Heimat zu verschaffen. Georg-August Zinn hatte es geschafft, die verschiedenen deutschen Landsmannschaften in Hessen und mit den Hessen zu integrieren. Getreu dem Motto Zinns: „Hesse ist, wer Hesse sein will“.

DJR-Hessen e.V. (Deutsche Jugend aus Russland), LmDR (Landsmannschaft der Deutschen aus Russland) Kreisgruppe-Ortsgruppe Groß-Gerau und LmDR Hessen und die studentische Initiative rspu – russian speaking people’s union.

Mit aller Kraft setzen sich die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Akteure der russlanddeutschen Vereine für den Dialog zw. den Kulturen, Chancengleichheit, Abbau von Vorurteilen, Toleranz und gegenseitigen Respekt, ein. Im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit, außerschulischen Bildungs- und Integrationsarbeit unterstützt DJR junge Menschen durch Beratung, Begleitung, Bildungs-, Sport-, Freizeit- und kulturelle Angebote, sowie vielfältige Gruppenarbeit bei der sozialen, kulturellen, sprachlichen und gesellschaftlichen Integration.

Der nächste Hessentag wird im kommenden Jahr in Bad Hersfeld ausgetragen.

 

 

 

Träger: DJR-Hessen e.V.

Gefördert durch das Hessische Sozialministerium im Rahmen des Projektes „Fit für Deutschland“.

 

 

 

 

MPS – Politik und Medien+

Am 07.-08.07.2018 findet in Kronberg eine Multiplikatorenschulung zum Thema „Politik und Medien+“ statt. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die aktuelle Lage der Deutschen aus Russland beleuchtet. Zusätzlich bekommen die Teilnehmer einen Einblick in das Thema „Consulting mind im Leben: Tricks und Tipps für Privatleben und Arbeit“.

Abends kann am Lagerfeur in geselliger Runde über diese Themen diskutiert werden.

Multiplikatorenschulung_Programm_07.-08.07.18

Verbindliche Anmeldung erfolgt unter:

alexandra.dornhof-idrh@gmx.de

Wir entdecken Hessen – DJR

Am sonnigen Wochenende vom 26. bis 27. Mai haben 25 aktive Ehrenamtlichen, die sich aktiv bei DJR und rspu engagieren, die wunderschöne Barockstadt Fulda, unter dem Motto „Wir entdecken Hessen – DJR“, besucht.

Auf dem Programm stand der Besuch des Stadtschlosses und des Vonderau Museums. Auch das Wetter spielte mit.

Gemeinsam wurde das Stadtschloss besichtigt. Das barocke Fuldaer Stadtschloss wurde 1706 bis 1714 von Johann Dientzenhofer als Residenz der Fuldaer Fürstäbte und später der Fürstbischöfe erbaut. Der Besuch im Vonderau Museum war allenfalls lohnenswert und lehrreich. Auf drei Stockwerken wurden Statuen, Gemälde, archäologische Funde und viele weitere interessante Exponate ausgestellt.

Beim Picknick im Schlosspark konnte sich jeder in Yoga ausprobieren und einfach mal die Sonne genießen. Im Jahre 1994 wurde dieser Barockgarten mit Wasserspiel, Musikpavillon, Heckenlabyrinth, Minigolf und Spielplatz rekonstruiert.

Diese kulturelle Bildungsreise diente der Stärkung des Ehrenamts und hat sich ebenso positiv auf den Gruppenzusammenhalt ausgewirkt. Diese jungen Menschen konnten in Fulda weitere Aspekte der deutschen Geschichte kennenlernen, aber auch der Kultur und Architektur. Solche wertvollen und gruppenbildenden Bildungsmaßnahmen gehören zu den Grundbausteinen der DJR Vereinsarbeit.

Traditionelles DJR Muttertagskonzert – 13. Mai 2018

Auch dieses Jahr fand das bereits zwölfte Muttertagskonzert im Saalbau Ronneburg statt. Mehr als 90 Kinder sind aufgetreten und haben die Gäste mit Gedichten, Tänzen und Gesang begeistert. 

Die bunten und fröhlichen Bühnenauftritte wurden von der Samstagsschule «Raduga», Kindertagesstätte «Winnie Puuh», dem Theaterstudio und dem Chor der Schule «Evrika!», der Tanzschule «Imperia» und der Sängerin Emily Lazarus gestaltet.

Wir bedanken uns für die gelungene Organisation und Durchführung bei allen Pädagogen und Beteiligten.

Multiplikatorenschulung „Cybercrime“, Kassel, 5.-6. Mai

Der Begriff Cybercrime steht als international einheitliche Beschreibung für Computerkriminalität und umfasst alle Straftaten, die unter Ausnutzung der Informations- und Kommunikationstechnik oder gegen diese begangen werden; am häufigsten unter Verwendung des Tatmittels Internet und E-Mail. Cybercrime passt sich dem technischen Wandel schnell an und die Kriminellen erfinden immer bessere Methoden wie sie die Menschen z.Bsp. durch das Social Network berauben können. Da es ein sehr aktuelles Thema ist, welches auch tatsächlich jede Altesrstufe betrifft, wurde am 5.-6. Mai in Kassel in Kooperation mit LMDR-Hessen e.V., DJR – Hessen e.V. und dem Polizeipräsidium Nordhessen eine Multiplaktorenschulung durchgeführt.

Die MPS wurde von Natalia Paschenko und Alexandra Dornhof als Bidungsreferentinnen der LMDR -Hessen e.V. und DJR – Hessen e.V. eröffnet. Johann Thießen hielt als Vorsitzender der LMDR-Hessen e.V. ein Grußwort.

Ina Filbert, Migrationsbeauftragte des Polizeipräsidiums Nordhessen, führte die Gruppe in das Thema Polizei in Deutschland und Migration ein. Als Spätaussiedlerin hatte Ina Filbert einen besonderen Bezug zu der Teilnehmergruppe. Thomas Mayer hielt einen kurzen Vortrag zum Thema „Eistellung bei der Polizei“. Aniane Emde, Kriminaloberkomissarin des PP Nordhessen, informierte die Teilnehmer über Cybercrime und dessen Formen und auch wie man sich dagegen schützen kann.

Am Sonntagmorgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück mit einem Sightseeingbus durch Kassel. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Hekulesstatue.

Hier nur einige wichtige Begriffe zum Thema Cybercrime (Quelle: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/cybercrime/):

Cybergrooming

Cybergrooming bezeichnet die Kontaktaufnahme von Erwachsenen zu Kindern und Jugendlichen über das Internet zur Anbahnung von sexuellen Handlungen. Dabei werden die Kinder häufig dazu aufgefordert, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen oder es wird ihnen pornographisches Material präsentiert.

Sexting

Sexting ist eine überwiegend von Jugendlichen ausgeübte Handlung, die das Schreiben und Versenden von sexuell eindeutigen Nachrichten (per E-Mail, SMS oder Messengerdienst) oder das Aufnehmen und Versenden von sexuell eindeutigen Nachrichten beinhaltet.

Phishing

Die Täter versenden fingierte E-Mails, so genannte Phishing-Mails, oder treten in sozialen Netzwerken als vermeintlich vertrauenswürdige Person auf. Ziel ist es immer, den Empfänger zu veranlassen, persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter, Transaktionsnummer, Bankdaten usw. preiszugeben. Solche unrechtmäßig erworbene Daten werden später für zahlreiche kriminelle Handlungen eingesetzt, die dem Opfer einen finanziellen Schaden bereiten.

Fakeshops

Unter dem Deckmantel einer bekannten, real existierenden aber veränderten Webshop-Domain bieten Kriminelle im Online-Handel vornehmlich hochwertige Markenartikel günstig gegen Vorkasse an. Die Produkte werden nach Eingang der Zahlung jedoch nicht geliefert.

Cybermobbing / Cyberbullying

Unter Cybermobbing (auch Cyberbullying genannt) versteht man das Beleidigen, Bloßstellen, Bedrohen oder Belästigen einer Person mithilfe von Kommunikationsmitteln wie Computer, Handy oder Smartphone über einen längeren Zeitraum. Wie der Begriff bereits nahe legt, wird Cybermobbing dabei als Übertragung traditioneller Formen des Mobbing in den ‚Cyberspace’ – das Internet – verstanden.

Cyberstalking

Ist das fortwährende Belästigen und Verfolgen im virtuellen Raum. Dabei kann es auch zu sexuellen Belästigungen kommen. Die Tathandlungen können für das Opfer weitreichende Folgen haben.

Das Nachstellen und das „Aussuchen“ eines Opfers geschieht grundsätzlich im virtuellen Raum. Die Auswirkungen und der Umgang mit den Folgen ist, wie z.B. beim Mobbing / Cyber-Mobbing, mit denen aus der realen Welt vergleichbar.

 

„Perzeption-Partizipation-Politische Bildung“, Köln, 2.-3. Mai

Am 2.-3. Mai fand in Köln eine sehr spannende Tagung statt auf der wir als starkes und junges DJR Team vertreten waren. Sie behandelte zentrale Themen und Herausforderungen, die die politische Teilhabe und die öffentliche Wahrnehmung der Deutschen aus Russland und russischsprachige Gruppen in Deutschland betreffen.

von links: Andrej Geldt, Ivan Elsässer, Anton Valit, Veronika Nissen, Natalia Wagner, Albina Nazarenus-Vetter, Alexandra Dornhof

Unsere Geschäftsführerin Albina Nazarenus-Vetter nahm am Eröffnungspodium teil und berichtete über wichtige Themen, die uns auch nach der Bundeswahl stark beschäftigen. Die DJR Bildungsreferentin Alexandra Dornhof konnte im Rahmen eines Workshops zum Thema „Politische Bildung“ aus ihrer Praxis erzählen und somit bestehende Schwierigkeiten aufzeigen.

Kulturrefenrent Herr Warkentin, Albina Nazarenus – Vetter (DJR Geschäftsführerin), Natala Wagner (Leiterin DJR Bildungs- und Kulturzentrum),Natalia Paschenko (LMDR-Hessen e.V.), Swetlana Paschenko (LMDR-Hessen e.V.), Heinrich Zertik, Alexandra Dornhof, Walter Gauks (Jugend-LMDR), Anton Valit, Veronika Nissen, Andrej Geldt (rspu und DJR), Swetlana Sprink (LMDR Groß-Grau), Eduard Sprink (LMDR Groß-Gerau), Ivan Elsässer, Edgar Born

Am Projektmarkt haben wir mit Natalia Wagner (Leiterin des DJR Bidungs- und Kulturzentrums), Veronika Nissen, Alexandra Dornhof, Andrej Geldt, Ivan Elsässer und Anton Valit unsere Interessen, aber auch unsere Vereins- und bildungsarbeit, vorgestellt. Ebenso konnten hier die einzelnen Organisationen untereinander netzwerken und Kooperationspartner für zukünftige Projekte finden.

   

Ziel der Tagung war es, in kontroversen und offenen Gesprächen die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung (Prof. Dr. Jannis Panagiotidis, Prof. Dr. Achim Goerres, Dr. Viktor Krieger, Dr. Tatiana Golova, Prof. Dr. Waldemar Vogelgesang) zu präsentieren, sowie zu zeigen, wie differenziert die Deutschen aus Russland und die sogenannte „postsowjetische Diaspora“ in Deutschland zu betrachten sind. Im Zentrum stand die Förerung der politischen Teilhabe und Bidung dieser Gruppen.

„Gewalt – Sehen – Hören“ – 21.04.2018

Am Samstagmorgen versammelten sich mehrere junge Menschen am Polizeipräsidium Frankfurt am Main. Dort wurde ein interessanter und erkenntnisreicher Workshop zum Thema Zivielcourage „Gewalt-Sehen-Hören“ durchgeführt. Das große Highlight kam zum Schluss. Gemeinsam mit der Migrationsbeauftragten Emel Akbulut konnten die Teilnehmer die Zentrale besichtigen. Dort gehen alle Notrufe ein und gleichzeitig werden da größere Einsätze koordiniert. Vom Hubschrauberlandeplatz hatte man eine besonders schöne Aussicht auf Mainhatten.

Ziele des Workshops waren:

  • Selbstbewusstes Bewegen im öffentlichen Raum
  • Offene Augen für Probleme und Notlagen entwickeln
  • Mut zur Verantwortung im Gemeinwesen
  • Lernen, auf das eigene Bauchgefühl zu achten und entsprechend agieren
  • Sich selbst schnellstmöglich aus unangenehmen Situationen zu befreien.

In mehreren Rollenspielen wurden die Teilnehmer für bestimmte Verhaltensweisen in Notsituation sensibilisiert.

Die Teilnehmer wurden nach dem Workshop mit einer Führung durch das Polizeipräsidium in Frankfurt am Main belohnt.

 

Für die gelungene Kooperation bedanken wir uns bei Frau Emel Akbulut, Migrationsbeauftragte Polizei Hessen.

Diversity Workshop – 14. April 2018

Nachdem Motto „Mit uns reden statt über uns“ wurde in Kooperation mit SCHLAU Frankfurt ein Diversity Workshop am 14. April 2018 zum Thema sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten durchgeführt.

Am Samstagvormittag hatten die Teilnehmer des Workshops die Gelegenheit sich mit queeren Menschen auszutauschen und auch persönliche Fragen zu stellen.

Mit unterschiedlichen Methoden und Begriffserklärungen wurde in das vielfältige Themengebiet eingeführt. Ziel diesen Workshops war die

  • Sensibilisierung für die Lebenssituation von jungen queeren Menschen
  • autobiografische Gespräche zu ermöglichen
  • Vorurteile und Klischees zu reflektieren und abzubauen
  • Respekt und Akzeptanz zu fördern
  • Diskriminierung intersektional zu verstehen

 

 

Wir bedanken uns beim SCHLAU Frankfurt Team für die gelungene Zusammenarbeit.

Weitere Informationen findest du hier.