Jubiläumsfeier der DJR Ortsgruppe Bad Nauheim am 19.03.2017 im Rosensaal

Letzten Sonntag wurde das 10 jährige Jubiläum der DJR Ortsgruppe Bad Nauheim im wunderschön geschmückten Rosensaal gefeiert.

Das Jubiläumsprogramm wurde mit einem Kurzfilm über die Kinder- und Jugendarbeit eingeleitet. Die Bad Nauheimer Gruppe hat nach 10 fleißigen Jahren ein vielfältiges Angebot für die Kinder vor Ort auf die Beine gestellt. Neben der Samstagsschule werden  unzählige Freizeiten und Ausflüge für Kinder, Bastelkurse, Tanz- und Sportkurse (Fußballmannschaft), sowie Sprach- und Integrationskurse angeboten.

Diese Leistung hat sich im Konzertprogramm wiedergespiegelt. Unteranderem haben Kinder auf Russisch das Märchen Rebka aufgeführt. Die DJR Ortsgruppe Bad Nauheim legt besonders viel Wert auf die Förderung und den Erhalt der russischen Sprache, den auch Russisch ist ein wichtiger Teil der russlanddeutschen Kultur. Die Pflege der Sprache ist ebenso für die jüdischen Kontingentflüchtlinge vom großen Wert. Sprache trägt auch immer einen teil der Kultur in sich. Somit macht der Sprachunterricht (Englisch, Deutsch, Russisch) in der Samstagshcule einen großen Teil aus.

Kinder führen das russische Märchen Rebka auf.

Für musikalische Unterhaltung sorgten die jungen Sängerinnen und Sänger. Die flotte und aktive Jugend präsentierte sehr professionelle und bunte Tanzeinlagen und begeisterte damit das Publikum. Die Gäste waren sichtlich zufrieden und haben jeden Auftritt stets mit sehr viel Beifall begleitet.

Das unterhaltsame und bunte Jubiläumsprogramm hat geleichzeitig die Ergebnisse der jahrelangen Arbeit präsentiert. Danke, dass ihr diese tolle Arbeitet leistet.Wir wünschen der DJR Ortsgruppe Bad Nauheim noch viele weitere erfolgreiche Jahre und gratulieren zum 10 jährigen Jubiläum.

Das mBook Russlanddeutsche Kulturgeschichte ist da.

Das mBook Russlanddeutsche Kulturgeschichte wurde am 09.03.2017 im August-Hermann-Francke-Gymnasium in Detmold vorgestellt und ausgiebig getestet. Das mBook RD wurde durch das Institut für digitales Lernen entwickelt und realisiert. Es richtet sich an alle interessierten Lerner, die sich im Unterricht aber auch in Vereinen oder Museen mit der wechselvollen Geschichte der Russlanddeutschen beschäftigen wollen. Das mBook RD ist ein OER-Material und kann kostenfrei genutzt werden.

In einer Pressekonferenz haben es die Staatssekretäre Dr. Thorsten Klute​ (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen), Staatssekretär Ludwig Hecke (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Neufeld (ehemalige Leiterin des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold) sowie Dr. Florian Sochatzy​ (Geschäftsführer des Instituts für digitales Lernen) vorgestellt. Frau Dr. Neufeld brachte dabei die Gefühle der Russlanddeutschen auf den Punkt: „Was wir uns erträumt haben, ist Wirklichkeit geworden.“

Johann Thießen, Vorstand LMDR-Hessen und stellv. Bundesvorsitzender LMDR e.V., war als Gast in einer Klasse des August-Hermann-Francke-Gymnasiums anwesend und konnte die Arbeit der Schülerinnen und Schüler mit dem mBook mitverfolgen. Die Jugendlichen haben anhand des mBooks das Thema Heimat und Identität bearbeitet. Der Umgang mit dem mBook ist ihnen sehr leicht gefallen, womöglich liegt es daran, dass die jüngere Generation mit der modernen Technik und den damit verbundenen Möglichkeit aufwächst. Interessanterweise waren ca. 70% der anwesenden Schülerinnen und Schüler Nachkommen der Deutschen aus Russland.

Die digital-multimediale Unterrichtshilfe arbeitet Geschichte und Identität der Russlanddeutschen sowie das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland in Vergangenheit und Gegenwart didaktisch auf.

Schüler und Schülerinnen des August-Hermann-Francke-Gymnasium in Detmold.

Das „mBook russlanddeutsche Kulturgeschichte“ geht auf eine Initiative des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen zurück. Begleitet wird die Veröffentlichung der Unterrichtshilfe von einer Social-Media-Kampagne, die eine öffentliche Diskussion darüber anregen soll, die Wahrnehmung von Deutschen aus Russland in unserer Gesellschaft zu schärfen und Kenntnisse über die russlanddeutsche Geschichte zu vertiefen. Die Unterrichtshilfe ist im Internet unter http://mbook.schule kostenlos verfügbar.

Links zur Unterrichtshilfe mBook Russlanddeutsche Kulturgeschichte:

Wer Interesse hat, kann hier vorbeischauen: https://mbook.schule/digitale-schulbuecher/ und sofort anfangen, das mBook RD zu lesen und mit ihm zu arbeiten.

https://www.facebook.com/russlanddeutschekulturgeschichte/?hc_ref=PAGES_TIMELINE

Tutorials auf Youtube erklären, wie einzelne Kapitel des mBooks Russlanddeutsche Kulturgeschichte in einer Unterrichtspraxis genutzt werden können:

https://www.youtube.com/watch?v=UO2KJLe9goQ

Der große Diktatwettbewerb für Russischlernende und Muttersprachler am 08.04.2017 in Frankfurt am Main

Beim Diktatwettbewerb an der Volkshochschule in Frankfurt am Main kannst auch du deine Russischkenntnisse testen und an vielen unterschiedlichen Workshops teilnehmen. DJR-Hessen e.V. ist bei dieser Veranstaltung als Kooperationspartner dabei und bietet ebenfalls einen Workshop, sowie Kinderbetreuung während der Diktate an.

Anmeldung

DJR Ortsgruppe Bad Nauheim feiert Ihr 10 jähriges Jubiläum

Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht: Die DJR Ortsgruppe Bad Nauheim besteht schon seit 2007 und feiert nun Ihr 10-jähriges Bestehen.

Wir sagen Danke und gratulieren ganz herzlich!

Damals, als es froh begann,
als man wusste, was man kann,
als Kraft, Ideen und Fleiß es schafften,
was sonst kaum andere so machten.
Gekonnt durch all` die Jahre gehen,
immer in die Zukunft sehen,
Motivation und Einsatzwille
vollendeten die Ziele.

Ausstellung „DEUTSCHE AUS RUSSLAND. GESCHICHTE UND GEGENWART“ am 08.02.2017 in Hochheim am Main

„Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“  

Das Rathaus von Hochheim ist rappelvoll und es kommen immer mehr neue Besucher zur Eröffnung der Ausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ am 08.02.2017. Der Projektleiter Herr Fischer und die Aussiedlerbetreuerin und Initiatorin der Ausstellung Frau Friebus, sowie der Bürgermeister Herr Westedt heißen alle willkommen.

Eröffnung der Ausstellung in Hochheim am Main.

Die mobile Ausstellung erzählt auf mehreren bunten Bannern die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland. Die Besucher müssen Zeit mitbringen, denn die Geschichte der Deutsche aus Russland beginnt vor 250 Jahren mit dem Beginn der Einwanderung der Deutschen, viele kamen auch aus Hessen, nach Russland.

Viele Besucher haben die Deportation nach Kasachstan und in andere weiter entfernte Teile Russlands als Kinder miterlebt.

Die Ausstellung kann noch bis zum 17.03.2017 besucht werden. Ein Ausflug mit der Schulklasse oder einer Jugendgruppe lohnt sich allemal.

Rathaus Hochheim am Main, 65239 Hochheim am Main, Burgeffstr. 30Telefon für Rückfragen und Anmeldung für Führungen durch die Ausstellung: 0171 – 40 34 329 (Jakob Fischer), Email: J.Fischer@LmDR.de

 

 

Erfolgreiches Fußballturnier am 11.02.2017 in Bad Nauheim

Überragende Leistungen erbrachten russischsprachige Fußballmannschaften beim Fußballturnier in Bad Nauheim. Mit viel Körpereinsatz belegte die DJR Bad Nauheim den 1.Platz. Der 2.Platz ging an KID e.V. aus Hanau und den dritten Platz konnte sich die DJR Mannschaft aus Frankfurt erkämpfen.

Voller Körpereinsatz
Fußballturnier in Bad Nauheim

Weitere Bilder findet Ihr auf unserer Facebookseite.

Aktiver Austausch der Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland

Vorstandssitzung des Landesvorstandes LMDR-Hessen e.V., der LWD e.V. und DJR-Hessen e.V.

Endlich ist es soweit. Die DJR-Hessen e.V., LMDR-Hessen e.V. und die LWD e.V. schmieden gemeinsame Pläne für die Erhaltung der Geschichte und Kultur der Deutschen aus Russland, aber auch für eine erfolgreiche nachfolgende Integrationsarbeit.

Die Gastgeberin ist Irina Haupt (LMDR und DJR Vorstand), Leiterin der Winnie Puuh Kindertagesstätte. Als pädagogisches Leitprinzip steht in der Kita die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung des Kindes – „Hilf mir, es selbst zu tun“. Im Vordergrund steht interkulturelle Erziehung und Bildung/ Bilingualität, genauso gehört viel Bewegung, sozial-emotionales Lernen, Musik, Tanz und vielfältige Ausflüge zum Konzept dieser Kindertagesstätte.

Führung durch die Kindertagesstätte Winnie Puuh

Während der Vorstandssitzung hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit sich persönlich kennenzulernen, auszutauschen und sich auf eine gemeinsame Arbeit einzustimmen. Dies fördert eine Transparenz zwischen den Vereinen, die für ein gemeinsames Ziel genutzt werden kann.

Alexandra Dornhof, Alexander Walz, Johann Thießen, Irina Haupt (von links nach rechts)
(links) Natalie Paschenko (LMDR-Hessen e.V. Geschäftsführerin)

Das Ziel ist es die Geschichte und Kultur  der Deutschen aus Russland nicht vergessen zu lassen. Weiterhin die Integrationsarbeit in den Bereichen Senioren, Familie und Jugend zu fördern und weiterzuentwickeln.

 

 

Treffen mit LmDR Geschäfsführer Jürgen Arnhold-Groß Gerau

Die TeilnehmerInnen des LmDR e.V. Treffens, am 24.01.2017 im Kultur Café  e.V. in Groß Gerau, sind außerordentlich stark an der Integrationsarbeit für Erwachsene interessiert. Jürgen Arnhold (Geschäftsführer LmDR) erzählt den Mitgliedern von den Plänen des Vereins für das Jahr 2017 und wird für die zahlreich im letzten Jahr durchgeführten Multiplikatorenschulungen gelobt. Natürlich ist es auch sein Anliegen, so viele Deutsche aus Russland in die geplante Integrationsarbeit einzubinden wie es nur möglich ist.

Lyobov Kamuff spricht vor den Mitgliedern.

Im Rahmen diesen Treffens hat sich ebenso die neue Bildungsreferentin Alexandra Dornhof vorgestellt und hofft auf eine aktive Zusammenarbeit mit den einzelnen LmDR Ortsgruppen in Hessen. Vor allem Eduard Sprink (Vorsitzender LmDR) hat fantastische Pläne für die zukünftige Jugendarbeit in Groß Gerau. Vor Ort möchte er an einem „Kulturhaus“ arbeiten. An der weiteren Zusammenarbeit mit der DJR e.V. wird schon jetzt fleißig gearbeitet.

Treffen der LmDR e.V. Ortsgruppe Groß Gerau

Konzert vom 09.12.2016, Landratsamt Groß Gerau, Georg Büchner Saal

Hier finden Sie einen Vorgeschmack auf das durch die LmDR e.V. in Groß Gerau im November 2017 geplante Konzert.

Das Konzert vom letzten Jahr wurde unter der Gesamtleitung von Ljuba Kamuff (Leitung Chor Kammerton) durchgeführt. Der Vorsitzende der LmDR e.V. in Groß Gerau Eduard Sprink hat ebenfalls einen sehr großen Beitrag für die Organisation und Umsetzung des Konzertes geleistet.

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das Konzert!

Когда восьмилетняя Ребека Мухамедмуратова вышла на трибуну, то лица многоопытных музыкантов, её коллег по концерту, расплылись в улыбке. А когда она пела, то ей подпевал не только, хор Камертон, сидящий в первых рядах и ждущий своего выступления, но и все зрители в зале. И неизвестно, что воздействует на людей больше: магическая сила музыки или божественная сила любви людей к детям?

Любовь и музыка, как часто эти понятия неразделимы! Об этом и говорилось в стихотворении „Прелюдия“, которое прочитал автор Эдуард Шпринк, после музыкальной прелюдии, где всё волшебство музыки продемонстрировал скрипичный квартет „Концертино“. А  окрывала концерт приветственной речью, Elke Landau от Культур Амта Грос-Герау.

Как и любовь, музыка разнообразна в своём проявлении и она приходила в зал с Владимиром Слайковским и звучала клссическая гитара, с Dalida Dittmar и звучала флейта и фортепьяно. Для молодого поколения пела  на английском Evelyn Mehlhaff. Величаво и завораживающе звучал хор, под управлением Любови Камуф. Скрипичный квартет „Концертино“ виртуозно исполнял как классическую музыку, так и поулярную музыку из кинофильмов. Звучала поэзия Эдуарда Шпринка в исполнении самого автора.

Музыка разнообразная, музыка для всех поколений, музыка в исполнении профессионалов, звучавшая в этот вечер в Георг Бюхнер зале, краевого управления Грос-Герау, была  хорошим рождественским подарком для благодарных зрителей, а также значимым событием в культурной жизни края.

Органзацией музыкально-художественной части концерта занималась Луба Камуф(Ljuba Kamuff). Общую организацию осуществляли Kreisgruppe G-G Landsmanschaft  der Deutsche aus Russland  и Кreiskulturamt Groß-Gerau при финансовой поддержке  Kreissparkasse Groß-Gerau. Среди потчётных госетй находилась заместитель председателя LmDR Hessen Swetlana Paschenko.

Eduard Sprink

Freya Klier – Dokumentarfilmvorführung „Verschleppt bis ans Ende der Welt“

Freya Klier (Franz-Werfel-Menschenrechtspreisträgerin 2016)
Dokumentarfilmvorführung „Verschleppt bis ans Ende der Welt“ im Haus am Dom.

Am vergangenen Montag, den 23.01.2016, hat DJR e.V. in gelungener Zusammenarbeit mit der hessischen Landeszentrale für politische Bildung den Dokumentarfilm „Verschleppt bis ans Ende der Welt“ von Freya Klier im Haus am Dom in Frankfurt am Main vorgeführt.

Dieser Film beeindruckte die zahlreich erschienenen Zuschauer im Haus am Dom und bat Ihnen eine neue und unbekannte Perspektive auf die Zeit nach dem Einmarsch der Roten Armee in Deutschland im Jahre 1945. Freya Klier lässt in Ihrem Film drei betroffene deutsche Frauen von Ihren Schicksalen erzählen.

Albina Nazarenus-Vetter (Geschäftsführerin DJR e.V.) und Freya Klier während der Fragerunde.

Gemeinsam mit Eva-Maria, Käthe und Gertrud reist Freya Klier im Jahr 1993, exakt 48 nach der Verschleppung der deutschen Frauen durch die Rote Armee, nach Sibirien. Vor Ort beginnt die Suche nach den sibirischen Arbeitslagern und Zeitzeugen. Nur wenige Zeitzeugen können sich an deutsche Frauen in den Arbeitslagern erinnern. Einige haben deutsche Frauen gesehen, Ihnen war es jedoch nicht bewusst, dass es verschleppte Zivilistinnen waren.

Für die drei Betroffenen ist es eine Reise in eine Vergangenheit voller Schmerz, harter körperlicher Arbeit und vieler weiterer Entbehrungen. In den Arbeitslagern von Stalinsk, heute Nowokusnezk, waren ebenso Russlanddeutsche, die Ihre unbegründete Schuld abarbeiten mussten.

Schlussendlich arbeitet dieser Dokumentarfilm einen wichtigen und nur wenig bekannten Teil der deutschen Geschichte auf. Denn als die drei Frauen die sibirischen Arbeitslager völlig ausgelaugt verlassen und in Ihre Heimat zurückkehren durften, wollte niemand in Deutschland Ihre Geschichte hören.

Umso wichtiger ist dieser Film für die nachfolgenden Generationen. Er hält  die Geschichte dreier Opfer sehr emotional und gut recherchiert fest. Freya Klier empfiehlt Ihren Dokumentarfilm „Verschleppt bis ans Ende der Welt“ auch als Schulstoff im Geschichtsunterricht einzusetzen.

DJR e.V. bedankt sich ganz herzlich bei Freya Klier und der hessischen Landeszentrale für politische Bildung für die gelungene Zusammenarbeit, denn ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft.

Freya Klier mit Alexandra Dornhof (Bildungsreferentin IDRH)