„Kulturelle Sommertage – 2018“ des Bundes der Vertriebenen in Hessen

Vom 13. bis 16. August veranstaltete der hessische Landesverband des Bundes der Vertriebenen (BdV) im Haus am Maiberg in Heppenheim seine traditionellen „Kulturellen Sommertage“.

Studienfahrt nach Lorsch.

DJR Mitglieder wurden vom BdV ebenfalls zu den Kulturellen Sommertagen eingeladen. Landesvorsitzender Siegbert Ortmann (BdV-Landesvorstandes) kündigte nach seiner Neuwahl eine intensive Führung des Bundes der Vertriebenen in Hessen für die bevorstehende dreijährige Wahlperiode an. Dazu wird für den weiteren Zusammenhalt der Verbandsmitglieder und der einzelnen Landsmannschaften eine klare Zukunftsorientierung erarbeitet. Damit für die Herausforderungen durch den Wegfall der Erlebnisgeneration in den eigenen Reihen und deutlich sinkenden Mitgliederzahlen eine Neugestaltung der Vertriebenenorganisation in Angriff genommen. Um dieses Ziel zu erreichen wurden unter anderem junge DJR Mitglieder zu der traditionellen BdV Veranstaltung eingeladen. So kann der Austausch zwischen den Generationen gefördert werden und die jungen Menschen können den Grundgedanken des BdV direkt von der Erlebnisgeneration mitnehmen.

Autorenlesung, Viktor Funk, „Mein Leben in Deutschland begann mit einem Stück Bienenstich“.

Im Rahmen der Kulturellen Sommertage gab es diverse Vorträge zu den aktuellen Themen der Vertriebenen. Ebenso wurde ein intensiver Einblick in die Geschichte der Vertriebenen geboten. Die mit den Kulturellen Sommertagen verbundene Studienreise führte nach Lorsch mit einer Besichtigung des UNSECO Welterbes Kloster Lorsch.

 

Große Anerkennung fand auch die Filmvorführung „Meine Oma in Schlesien“ von dem Regisseur und Produzenten Ben Mergelsberg. Der gesellige Abend am Mittwoch wurde durch Beiträge der Teilnehmer und musikalische Auftritte zu einem Highlight des Tages.

Am Donnerstag hielt unsere DJR Bilsungsreferentin ein Seminar zum Thema „Identität(en) der Nachwuchsgeneration der Deutschen aus Russland“.  Diese Thematik stieß auf großes Interesse und führte zu einer angeregten Diskussion unter den Teilnehmern.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Bund der Vertriebenen für ihre Einladung und freuen uns auf unsere zukünftige Zusammenarbeit.