Entfessle deine Visualisierungspower


ENTFESSLE DEINE VISUALISIERUNGSPOWER

Visualisieren mit Sketchnotes & Co.Techniken für Studium und Beruf

Erkenne und nutze deine persönlichen Stärken, lerne Neues und entwickle dich weiter! Bei unseren DJR-Sonntagsworkshops kannst du deine Fähigkeiten festigen, erweitern und dich ausprobieren. Ob Professionalisierung im Beruf, Kreativität oder Stärkung des Selbstbewusstseins, wir decken mit unserem Angebot eine breite Palette ab.

Worum geht in diesem Workshop?

Mit einfachen Gestaltungstricks kannst Du komplizierte Inhalte in ansprechende Bilder verwandeln! Die Elemente für Sketchnotes lassen sich Schritt für Schritt erlernen und sind zudem eine super Lernmethode. In einem interaktiven Training zeige ich Dir Visualisierungstechniken und kreative Methoden, die Deine Notizen, aber auch dein Flipchart, bereichern werden. Sketchnotes sind sozusagen „Notizen +“, Notizen, die mit Bildern angereichert sind. Sie sehen nicht nur besser aus, sie sind auch deutlich bessere Gedankenstützen als rein textliche Notizen.

Sei es für Flipcharts, Präsentationen, fürs Studium oder einfach nur für die privaten Notizen – es bringt sehr viel, wenn man lernt, alle möglichen Inhalte effektiv und ansprechend zu visualisieren und profitiert zugleich von der doppelten Codierung durch Bild und Text beim Sketchnoting.

Ein besonderes Highlight des Trainings ist die Erstellung eines ersten eigenen Sketchnotes und die Verlosung eines Arbeitsbuches von Nadine Roßa für das am besten technisch umgesetzte Sketchnote.

Worauf kannst du dich freuen?

Eine Grundausstattung an Stiften und ein Sketchnotingblock. Viele praktische Übungen, interessanter Austausch, Buchempfehlungen und ein digitales Skript. Sehr gerne stehe ich auch im Nachgang für einen Austausch und Fragen zur Verfügung. Als Abschlussübung zeichnen wir gemeinsam ein Sketchnote. Der Teilnehmende mit dem interessantesten  und technisch am besten umgesetzten Sketchnote bekommt das Buch von Nadine Roßa „Sketchnotes – die große Symbol-Bibliothek“ (1000 Vorlagen mit Zeichenanleitung)im Wert von 19,99€ geschenkt.

Je nach Wunsch kann dir auch gerne eine Teilnahmebescheinigung ausstellt werden.

Für eine kleine Verpflegung ist gesorgt (Snack und Obst, warme Getränke).

Dieser Workshop wird durchgeführt von: 

Alexandra Dornhof
B. A. Soziologin, Online Trainerin & Bildungsreferentin
Tel. 0049176 43661778

Teilnahmegebühr: 15,00 €

Die Anmeldung gilt erst, wenn der vollständige Betrag bis 1 Tag vor Workshopbeginn überwiesen wurde. Der Beitrag kann nach einer Stornierung nach dem Vortag oder Nichterscheinen am Workshoptag nicht mehr rückerstattet werden. Wir danken für dein Verständnis!

Die Bezahloptionen erhältst du automatisch per E-Mail nach Absenden des Formulars. Bitte überprüfe auch deinen Spam-Ordner.

Sobald der Betrag eingegangen ist, hast du deinen Platz sicher! 

Hast du noch Fragen oder Anmerkungen? Schreib unserer Ansprechpartnerin Alexandra Dornhof an alexandra.dornhof-idrh@gmx.de und wir können sicherlich alle Fragezeichen lösen.



    Körperwahrnehmung

    KÖRPERWAHRNEHMUNG / О чем говорит моё тело

    Es geht um meinen Körper

    Das Ziel des Workshops ist es den eigenen Körper besser zu spüren und zu fühlen. Anhand von Achtsamskeitsübungen erkennen wir die Zonen im Körper,  die angespannt sind und bringen diesen eine Erleichterung und Entspannung.
    Deine innere Batterie wird wieder aufgeladen und du füllst deinen Tag mit Positivität.

    Du brauchst eine Yogamatte und bequeme Kleidung. 

    Was bekommst du?

    • Achtsamkeitsübungen
    • Du spürst und lernst deinen Körper kennen
    • Entspannung in deinem Körper
    • Gute Laune und Freude

    RU: На Мастер классе направим свое внимание в тело, его ощущения, выявим напряжение и внесем легкость, расслабление в эти зоны. Что такое внимание и куда течёт моё внимание в теле. Игры на внимание. 
    Движение „От напряжения к расслаблению и радости“.
    Перезагрузка внутреней батарейки и заряд позитивом на целый день.

    Что вас ждет?

    • лучшее ощущение своего тела
    • внесение расслабления в тело
    •  хорошее настроение

    Удобная форма одежды

    Dieser Workshop wird durchgeführt von: 
    Olga Bulgakov

    Teilnahmegebühr: 10 €

    Die Anmeldung gilt erst, wenn der vollständige Betrag bis 1 Tag vor Workshopbeginn überwiesen wurde. Der Beitrag kann nach einer Stornierung nach dem Vortag oder Nichterscheinen am Workshoptag nicht mehr rückerstattet werden. Wir danken für dein Verständnis!

    Die Bezahloptionen erhältst du per E-Mail von der Workshopleiterin.

    Verbindliche Anmeldung



      Sobald der Betrag eingegangen ist, hast du deinen Platz sicher! 

      Hast du noch Fragen oder Anmerkungen? Schreib unserer Ansprechpartnerin Olga Bulgakova an olgakova401@gmail.com und wir können sicherlich alle Fragezeichen lösen.

      Was ist meine Ressource?


      WAS IST MEINE RESSOURCE oder was erfüllt mich? / Мастер-класс „В чем мой Ресурс или что меня наполняет?

      Was heisst Ressource? Bist du jetzt in der Ressource? Hast Du darüber nachgedacht, weil für die Bewegung und die Umsetzung ihrer Träume, Ziele, du brauchst eine Ressource zu haben, das ist als Brennstoffe) In dieser Workshop reden wir über Ressource, aber mehr werden wir unser Ressourcen Zustand üben. Was füllt mich, woher nehme ich eine Ressource und so weiter. Komm, das wird lebendig, interessant und gespannt.

      Du brauchst A4 Papier und einen Notizblock.

      Was erwartet dich?

      • Spiel
      • Mandalatherapie, wir malen das Mandala deiner Ressource
      • Metaphorische Karten „Was ist meine Ressource“
      • Medition an die Ressource

      RU: Что такое ресурс? А ты сейчас в ресурсе? Размышлял ли ты об этом, ведь для движения и осуществления своей мечты, цели нужен ресурс, так сказать топливо) На этом мастер классе мы поговорим, а больше попрактикуемся наши ресурсные состояния. Что меня наполняет, откуда брать ресурс и так далее. Приходи будет живенько, интересно и наполняюще.

      Что тебя ждет?

      • Игра
      • Мандала твоего ресурса
      • Метафорические карты „В чем мой ресурс“

      Что тебе понадобится: Лист А4, блокнот для записей

      Dieser Workshop wird durchgeführt von: 
      Olga Bulgakov

      Teilnahmegebühr: 10 €

      Die Anmeldung gilt erst, wenn der vollständige Betrag bis 1 Tag vor Workshopbeginn überwiesen wurde. Der Beitrag kann nach einer Stornierung nach dem Vortag oder Nichterscheinen am Workshoptag nicht mehr rückerstattet werden. Wir danken für dein Verständnis!

      Die Bezahloptionen erhältst du per E-Mail von der Workshopleiterin.

      Verbindliche Anmeldung



        Sobald der Betrag eingegangen ist, hast du deinen Platz sicher! 

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        Trickfilme mit StopMotionStudio und InShot


        TRICKFILME / Aнимационный фильм

        mit den Apps StopMotionStudio und InShot / мультипликация с помощью приложениями StopMotionStudio и Inshot

        An diesem Sonntag kannst du lernen, wie man mit einfachen Mittel einen eigenen Trickfilm mit Hilfe von Stop-Motion-Technik drehen kann. 

        Auch für den Trickfilm werden Einzelbilder gemacht. Durch Verschieben der Materialien zwischen den Aufnahmen entsteht später im Film die Bewegung. Mit Hilfe von einfachen Materialien, wie Farbkarton, Knete oder Lego kannst du eine kleine Geschichten kreieren. 

        Die Endprodukte kannst du auf eine vielfache Art und Weise verwenden, z.B als eine Liebeserklärung, als persönliches Geschenk, Dokumentation deines Gefühlszustandes und und und…. Ganz nebenbei lernst du neue Techniken kennen und machst erste Schritte in Richtung Videoschnitt.

        Trickfilme lassen sich sehr „schlank und einfach“ mit mobilen Endgeräten (iPads, Android) und der App „StopMotionStudio“ erstellen.

        Du brauchst

        • Dein aufgeladenes Handy mit genügend Speicherplatz
        • die kostenlose App „StopMotionStudio“ 
        • und die App „InShot“

        RU: В это воскресенье вы сможете научиться создавать свой собственный анимационный фильм простыми средствами, используя технологию покадровой анимации. 

        Перемещение материалов между кадрами создает движение в фильме. С помощью простых материалов, таких как картон, пластилин или конструктор Лего, можно создать небольшую историю. Вы можете использовать конечный фильм, например для признания в любви,  личного подарка,  документирования вашего эмоционального состояния и т. д. Кроме того, вы изучите новые техники и сделаете первые шаги по видеомонтажу . 

        Мультфильмы можно создавать очень легко и просто с помощью мобильных устройств (iPad, Android) и приложения StopMotionStudio.

        Что вам нужно:

        • Ваш заряженный мобильный телефон с достаточным объемом памяти 
        • бесплатное приложение StopMotionStudio
        • и приложение „InShot“

        Dieser Workshop wird durchgeführt von: 
        Natalia Malzahn

        Teilnahmegebühr: 10 €

        Die Anmeldung gilt erst, wenn der vollständige Betrag bis 1 Tag vor Workshopbeginn überwiesen wurde. Der Beitrag kann nach einer Stornierung nach dem Vortag oder Nichterscheinen am Workshoptag nicht mehr rückerstattet werden. Wir danken für dein Verständnis!

        Die Bezahloptionen erhältst du per E-Mail von der Workshopleiterin.

        Verbindliche Anmeldung



          Sobald der Betrag eingegangen ist, hast du deinen Platz sicher! 

          Hast du noch Fragen oder Anmerkungen? Schreib unserer Ansprechpartnerin Natalia Malzahn an malzannatalia@gmail.com und wir können sicherlich alle Fragezeichen lösen.

          Drainting nach Felix Scheinberger

          DRAINTING NACH FELIX SCHEINBERGER / „Drainting“ по методике Феликсa Шайнбергерa

          Die Kunst, Malen und Zeichnen zu verbinden / Упражнения по pисованию 

          Drainting nennt Felix Scheinberger die intuitive Kombination von Malen und Zeichnen. Damit hebt er die jahrhundertealte heute vollkommen unnötige Trennung zwischen Flächen malen und Linien zeichnen auf und verbindet das Beste aus beiden Welten. Mit Hilfe von kleinen Übungen werde wir in der Praxis die Anregungen und Tipps von Felix Scheinberger ausprobieren. 

          Lasst uns die Ideen gemeinsam praktisch umsetzen!

          Du brauchst

          • keine Vorkenntnisse im Bereich Zeichnen oder Malen
          • Fön (optional)
          • Schwarze Fineliner und Filzstifte
          • Saugfähiges Papier (Aquarellpapier)

          RU: Совместим технику рисования с крассками и c фломастерoм одновременно.

          С помощью небольших упражнений мы попробуем на практике советы и рекомендации Феликса Шайнбергера. Вы можете использовать эту технику для создания забавных и индивидуальных открыток в будущем. 

          Давайте вместе воплощать идеи в жизнь! 

          Что для этого понадобится:

          • Необязательно иметь  знания по рисованию
          • фен (по желанию)
          • Черные тонкие карандаши и фломастеры
          • Абсорбирующая бумага (акварельная бумага)

          Dieser Workshop wird durchgeführt von: 
          Natalia Malzahn

          Teilnahmegebühr: 15 €

          Die Anmeldung gilt erst, wenn der vollständige Betrag bis 1 Tag vor Workshopbeginn überwiesen wurde. Der Beitrag kann nach einer Stornierung nach dem Vortag oder Nichterscheinen am Workshoptag nicht mehr rückerstattet werden. Wir danken für dein Verständnis!

          Die Bezahloptionen erhältst du per E-Mail von der Workshopleiterin.

          Verbindliche Anmeldung



            Sobald der Betrag eingegangen ist, hast du deinen Platz sicher! 

            Hast du noch Fragen oder Anmerkungen? Schreib unserer Ansprechpartnerin Natalia Malzahn an malzannatalia@gmail.com und wir können sicherlich alle Fragezeichen lösen.

            Rückblick: „Nicht vergessen …“

            Eine Auftaktveranstaltung zum Tag der Heimat

            anlässlich des Gedenkens an „80 Jahre Deportation“

            (Hanau) Am Samstag, den 14. August 2021 lud die Sudetendeutsche Landsmannschaft zu einer volksgruppenübergreifenden Auftaktveranstaltung anlässlich des Gedenkens an „80 Jahre Deportation“ ein. Der BdV Kreisverband Hanau-Main-Kinzig e.V. und die DJR – Hessen e.V. begleiteten als Kooperationspartner die Organisation und Durchführung. Gastgeber der Veranstaltung war die Karl-Rehbein-Schule mit inhaltlicher Beteiligung des Lehrpersonals und der Schülerschaft.

            Unter dem Titel „Nicht vergessen …“ forcierte die Veranstaltung den Erhalt der Erinnerungskultur und ließ die Sudetendeutsche Landsmannschaft auf die Landsmannschaft der Russlanddeutschen treffen. Somit wurde auf die beiden deutschen Volksgruppen verwiesen, die ein ganz besonders tragisches Schicksal verbindet.

            Diverse Vorträge, eine Diskussionsrunde und die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ der LmDR e.V. bereiteten die Geschehnisse des katastrophalen Stalinbefehls von 1941 mit seinen Folgen auf.

            Bei Veranstaltungsbeginn zeigte Markus Harzer (Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft e.V.) in seinen einleitenden Worten die Parallelen zwischen den Landsmannschaften auf, wobei er gleichermaßen die Vielfalt der einzelnen Gruppen betonte, ihre individuellen Geschichten und Entwicklungen. Die Tragik des Datums – 28. August 1941 – habe sich in zahlreichen Schicksalen festgesetzt und sie stelle den Anknüpfungspunkt dar, um den weiteren Weg der Aufarbeitung gemeinsam zu bestreiten.

            Grußworte sprach weiterhin StD’n Christine Zander, stellvertretend als Gastgeberin der Karl-Rehbein-Schule. Sie stellte heraus, dass die vorangegangenen Kooperationen mit der DJR – Hessen e.V. und dem BdV e.V. bei der Schülerschaft das Interesse für die Thematiken der Russlanddeutschen geweckten hätten und sie zur Eigeninitiative bei Recherchen motivierten. 

            Lothar Streck (Vorsitzender des BdV Kreisverband Hanau-Main-Kinzig e.V. ) warf in seinen Grußworten ein Schlaglicht auf historische Momente. Eine nachhaltige Erinnerungskultur kreieren, Freundschaften pflegen und sich aus der Isolation begeben seien u.a. die Aufgaben unserer Zeit.

            Bevor die Hauptreferenten die Bühne betraten, richtete Alexandra Dornhof, Bildungsreferentin der DJR – Hessen e.V. und in Vertretung der Geschäftsführerin Albina Nazarenus-Vetter, einige Worte an die Gäste. Es sei wichtig, die Geschichte an die nächsten Generationen weiterzugeben und kulturelle Besonderheiten aufrechtzuerhalten.

            Im Hauptteil gab Calvin Zeller (Geschichtsstudent an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) einen geschichtlichen Abriss zum Deutsch-Sowjetischen Krieg, zum einschneidenden Tag des 28. August 1941 und ordnete diese in die weltpolitischen Zusammenhänge ein. Er skizzierte die damaligen Lebensumstände der Deutschen in der Sowjet Union, beschrieb den Heimatverlust und die Traumata der Deportation.

            Anschließend referierte Max Jungekrüger (Schüler der Karl-Rehbein-Schule) über die russlanddeutsche Identität im Wandel der Zeit und erläuterte die identitätsbildende Entwicklung vor 1941 exemplarisch an den Wolgadeutschen. Die Wahl fiel auf diese, da sich im Herbst 2019 Vertreter der DJR zusammen mit Schülern der Karl-Rehbein-Schule, darunter der Leistungskurs der Q3/4, auf Spurensuche der Wolgadeutschen begeben haben. Jungekrüger schlug den Bogen von der Einladung der Zarin und den Anfängen der Siedlungen über die 1990er-Jahre bis in die Gegenwart. Nach den tragischen Kriegsjahren und der Nachfolgezeit stellte sich die Frage, wie mit solch traumatischen Ereignissen umzugehen sei und was von der Volksidentität noch übrigblieb? Der eine Weg konnte die Aufarbeitung der Vergangenheit sein und die Reformierung der eigenen Identität, der andere das Verschweigen und Verdrängen der Ereignisse. Der zunächst unerfüllte Wunsch nach Rehabilitierung weckte die Sehnsucht, in die alte Heimat zurückzukehren. Doch oft stimmten die Umstände in Deutschland nicht mit den Hoffnungen und Erwartungen in die alte Heimat überein. „Sind das noch Deutsche?“, bekam man zu hören. Die Konfrontation mit der Entwicklung resultierte zunächst in der Problematik der nationalen Zuordnung. Eine Studie mit Russlanddeutschen zur Eigenwahrnehmung zeigte jedoch, dass sie, besonders ab der 2. Generation, für eine Hybrididentität einstehen. 

            Jungekrüger schloss damit, dass die russlanddeutsche Geschichte sorgfältig aufzuarbeiten und dem kollektiven Geschichts- und Identitätsbewusstein hinzuzufügen sei. Die Identität solle weniger an der Ethnie als viel mehr an geistigen und moralischen Überzeugungen fest gemacht werden.

            Die Leitung der offenen Diskussionsrunde übernahm die russlanddeutsche KRS-Schülerin Anastassia Becker. Nach einigen Wortmeldungen zum Begriffsverständnis von „Russlanddeutsche“ erreichte das Gespräch rasch eine emotionale, tiefgreifende Ebene. Diskussionsteilnehmerinnen mit wolgadeutschem Hintergrund berichteten über verschollene Familienmitglieder, über Eltern, die in der Trudarmee Schwerstarbeit leisten mussten. Es wurden biografische Details preisgegeben und mit der Gemeinschaft geteilt.

            Markus Rückert, ebenfalls Teilnehmer der Studienreise an die Wolga, erzählte seine Sicht auf die Thematik aus einer Außenperspektive. Er selbst sei kein Russlanddeutscher, fände es aber wichtig, das kulturelle Erbe aufrechtzuerhalten, dieses an die Nachfolgegenerationen weiterzugeben und ein Bewusstsein für die eigenen Wurzeln zu schaffen. 

            Daran anschließend ergänzte Harzer, dass das Schicksal der Russlanddeutschen flächendeckend Teil der Schulbildung werden müsse. Es müssten Möglichkeiten für Austausch, Kontakt und Dialog geschaffen werden. 

            Vor der Verabschiedung durch die Veranstaltungsorganisatoren ergriff Dr.-Phil. Eugen Eichelberg das Wort. Er ist Projektleiter der Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ der LmDR e.V., welche bei der Veranstaltung nach Vortragsende zu besichtigen war. Diese Ausstellung informiert über die deutschen Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihre Geschichte. Sie zeigt das Schicksal der deutschen Auswanderer nach Russland, ihr Leben in Russland und die Rückkehr der Nachfahren nach Deutschland. Das Ziel der Wanderausstellung ist, die Öffentlichkeit über die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland aufzuklären und somit bestehende Vorurteile über Deutsche aus Russland abzubauen.

            Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Rodion Kehlbach.

            Nicht vergessen…

            Die Sudetendeutsche Landsmannschaft lädt zu einer volksgruppenübergreifenden Auftaktveranstaltung anlässlich des Gedenkens an „80 Jahre Deportation“ ein.

            Unter dem Titel „Nicht vergessen …“ forcieren wir den Erhalt der Erinnerungskultur und lassen die Sudetendeutsche Landsmannschaft auf die Landsmannschaft der Russlanddeutschen treffen. Somit verweisen wir auf die beiden deutschen Volksgruppen, die ein ganz besonders tragisches Schicksal verbindet.

            Diverse Vorträge, eine Diskussionsrunde und die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ der LmDR e.V. bereiten die Geschehnisse des katastrophalen Stalinbefehls von 1941 mit allen seinen Folgen auf.

            Gastgeber der Veranstaltung ist die Karl-Rehbein-Schule mit inhaltlicher Beteiligung des Lehrpersonals und der Schülerschaft.


            Wann? Samstag, 14.08.2021 um 11 Uhr

            Wo? Schlossgartensaal (Eingang Nordstraße)
            der Karl-Rehbein-Schule
            Im Schloßhof 2
            63450 Hanau


            Anmeldung an alexandra.dornhof@djr-hessen.de
            Teilnahme kostenlos.

            Mehr zum Hintergrund der Veranstaltung gibt es im Einladungsschreiben.

            Mehr zum Programm findet ihr in unserem Flyer.